Realistische Probeprüfungen, detaillierte Korrekturen und KI-Coach für das EFZ Heizungsinstallateur/in. Schweizer Plattform, 100 % online.
So läuft die Abschlussprüfung ab
Das Qualifikationsverfahren (QV) deines EFZ besteht aus mehreren Teilen. Das erwartet dich.
- Praktische Arbeit : Individuell im Betrieb (IPA) oder vorgegeben, für alle gleich (VPA). Expertinnen und Experten bewerten deine Arbeit, du präsentierst sie im Fachgespräch.
- Berufskenntnisse : Eine schriftliche Prüfung, teilweise mit mündlichem Teil, zu den Fächern deines Bildungsplans. Genau diesen Teil trainierst du mit Prepwise, Frage für Frage.
- Allgemeinbildung : Die Schulnote, deine Vertiefungsarbeit und eine Schlussprüfung, ausser du bist davon befreit (Maturität oder gleichwertiger Abschluss).
- Erfahrungsnote : Der Durchschnitt deiner Semesterzeugnisse an der Berufsfachschule und je nach Beruf der überbetrieblichen Kurse.
In der Regel bestehst du mit einer Gesamtnote von mindestens 4 und mindestens einer 4 in der praktischen Arbeit. Gewichtung, Dauer und genaue Bedingungen stehen in der Bildungsverordnung deines Berufs und im Aufgebot deines Kantons.
Beispiel-Prüfungsfragen mit Lösung
Heizsysteme und Wärmeerzeugung — Welche Aufgabe hat eine Heizungsanlage in einem Gebäude?
- Trinkwasser filtern
- ✓ Wärme erzeugen und im Gebäude verteilen
- Strom erzeugen
- Lüftung steuern
Eine Heizungsanlage erzeugt Wärme und verteilt sie über ein Verteilsystem (Rohrleitungen, Heizkörper, Fussbodenheizung), um die Räume auf eine angenehme Temperatur zu bringen.
Hydraulik und Rohrleitungstechnik — Was ist der hydraulische Abgleich einer Heizungsanlage?
- Die Berechnung der Heizlast
- Die Druckprüfung der Anlage
- ✓ Die Einstellung der Wassermengen, damit jeder Heizkörper die richtige Menge erhält
- Die Reinigung der Rohrleitungen
Der hydraulische Abgleich stellt sicher, dass jeder Heizkörper im System genau die richtige Wassermenge erhält, um eine gleichmässige Wärmeverteilung zu gewährleisten.
Wärmedämmung und Isolation — Warum müssen Heizungsleitungen gedämmt werden?
- Wegen der Optik
- Um die Rohre grösser erscheinen zu lassen
- ✓ Um Wärmeverluste zu reduzieren und Energie zu sparen
- Nur als Schutz vor mechanischer Beschädigung
Die Wärmedämmung von Heizungsleitungen reduziert Wärmeverluste, spart Energie und ist gemäss MuKEn und suissetec-Richtlinien vorgeschrieben.
Löt-, Schweiss- und Verbindungstechnik — Was versteht man unter Weichlöten?
- Löten über 900 °C
- ✓ Löten bei Temperaturen unter 450 °C, häufig für Kupferrohre
- Schweissen mit Elektrode
- Kleben von Kunststoffrohren
Weichlöten ist ein Lötverfahren bei Temperaturen unter 450 °C, das in der Heizungsinstallation häufig für Kupferrohrverbindungen verwendet wird.
Planarbeit und Dokumentation — Was ist ein Installationsplan in der Heizungstechnik?
- ✓ Eine Zeichnung, die Position und Verbindung aller Heizungskomponenten zeigt
- Ein Zeitplan für die Montage
- Eine Materialliste
- Ein Kostenvoranschlag
Ein Installationsplan zeigt die Position und Verbindung aller Komponenten einer Heizungsanlage (Kessel, Rohrleitungen, Heizkörper, Ventile) im Gebäude.
Wärmepumpen und erneuerbare Energien — Was ist eine Wärmepumpe?
- Ein spezieller Heizkessel
- Eine Pumpe für Warmwasser
- Ein Gerät zur Kühlung von Räumen
- ✓ Ein Gerät, das einer Quelle Wärme entzieht und auf ein höheres Temperaturniveau hebt
Eine Wärmepumpe entzieht einer Quelle (Luft, Erdreich, Wasser) auf niedrigem Temperaturniveau Wärme und hebt sie auf ein höheres Niveau, um Gebäude zu heizen.
Heizsysteme und Wärmeerzeugung — Welcher Brennstoff wird in konventionellen Heizungsanlagen in der Schweiz am häufigsten verwendet?
- Holzpellets ausschliesslich
- Kohle
- Strom direkt
- ✓ Heizöl und Erdgas
In der Schweiz sind Heizöl und Erdgas die am häufigsten verwendeten konventionellen Brennstoffe für Heizungen.
Hydraulik und Rohrleitungstechnik — Was ist ein Ausdehnungsgefäss in einer Heizungsanlage?
- Ein Wärmetauscher
- Ein Gerät zur Druckerhöhung
- ✓ Ein Behälter, der die Volumenänderung des Heizungswassers aufnimmt
- Ein Filter für das Heizungswasser
Ein Ausdehnungsgefäss nimmt die Volumenänderung des Heizungswassers bei Temperaturänderung auf und hält den Druck im System konstant.
Wärmedämmung und Isolation — Welches Material wird häufig zur Dämmung von Heizungsleitungen verwendet?
- Holz
- Beton
- Aluminium allein
- ✓ Mineralwolle oder synthetischer Kautschuk
Mineralwolle (Steinwolle, Glaswolle) und synthetischer Kautschuk (z.B. Armaflex) sind gängige Dämmmaterialien für Heizungsleitungen.
Löt-, Schweiss- und Verbindungstechnik — Welches Material wird beim Hartlöten von Kupferrohren als Lot verwendet?
- Gusseisen
- ✓ Silber- oder Phosphor-Kupfer-Lote
- Klebstoff
- Zinn-Blei-Lot
Beim Hartlöten von Kupferrohren werden Silber- oder Phosphor-Kupfer-Lote bei Temperaturen über 450 °C verwendet.
Häufige Fragen
Was ist das EFZ Heizungsinstallateur/in?
Das EFZ Heizungsinstallateur/in ist ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis nach einer 3-jährigen Lehre in der Gebäudetechnikbranche. Die Ausbildung umfasst Heizsysteme, Wärmepumpen und hydraulische Verteilung.
Entsprechen die Fragen dem suissetec-Bildungsplan?
Ja, unsere Probeprüfungen orientieren sich an den Handlungskompetenzen von suissetec für das EFZ Heizungsinstallateur/in.
Wie lange sollte man sich vorbereiten?
Das hängt von deinem Niveau ab, aber 6 bis 10 Wochen regelmässiges Lernen sind empfehlenswert. Mit Prepwise kannst du in deinem eigenen Tempo üben.
Was kostet es?
Gratis-Quiz des Tages: 10 Fragen pro Tag während 7 Tagen, das erste ohne Konto. Premium: 69.99 CHF für 1 Jahr, einmalige Zahlung, kein Abo.