QV Mediamatiker/in EFZ: Das erwartet dich 2027

Das Qualifikationsverfahren Mediamatiker/in EFZ nach der Verordnung des SBFI vom 25. Oktober 2018: Prüfungsteile und Dauer, Berechnung der Gesamtnote, Bestehensregeln und offizielle Serien zum Üben.

Das Wichtigste in Kürze

  • Prüfungsteile: Praktische Arbeit (IPA von 70–90 Std.), Allgemeinbildung.
  • Gesamtnote: Praktische Arbeit 40 %, Allgemeinbildung 20 %, Erweiterte Grundkompetenzen 10 %, Mediamatikkompetenzen 30 %.
  • Bestanden, wenn die Note «Praktische Arbeit» mindestens 4 beträgt und die Note «Mediamatikkompetenzen» mindestens 4 beträgt und die Gesamtnote mindestens 4 beträgt.
  • Das QV 2027 richtet sich nach der Verordnung des SBFI vom 25. Oktober 2018.
  • Ohne Lehre (Art. 32 BBV): 5 Jahre Berufserfahrung, davon 3 im Beruf. Für diesen Beruf sieht die Verordnung für Erwachsene ohne Lehre nicht die Abschlussprüfung vor, sondern ein anderes vom SBFI anerkanntes Qualifikationsverfahren, etwa die Validierung von Bildungsleistungen.

Die Prüfungsteile

Die Qualifikationsbereiche werden gegen Ende der Lehre geprüft; Datum und Ort stehen im Aufgebot deines Kantons.

QualifikationsbereichForm und DauerGewichtung
Praktische ArbeitIndividuelle praktische Arbeit (IPA) von 70 bis 90 Stunden im Betrieb: Ausführung und Resultat (50 %), Dokumentation (20 %), Fachgespräch und Präsentation (30 %).40 %
AllgemeinbildungGeregelt in der Verordnung des SBFI über Mindestvorschriften für die Allgemeinbildung.20 %
Erweiterte GrundkompetenzenErfahrungsnote: Mittel der 8 Semesterzeugnisnoten im Unterrichtsbereich «erweiterte Grundkompetenzen».10 %
MediamatikkompetenzenErfahrungsnote: Module der Berufsfachschule (80 %) und überbetriebliche Kurse (20 %).30 %

So wird deine Gesamtnote berechnet

Die Gesamtnote ist das auf eine Dezimalstelle gerundete Mittel der gewichteten Noten der Qualifikationsbereiche und der Erfahrungsnote.

Erweiterte Grundkompetenzen (10 %): Erfahrungsnote: Mittel der 8 Semesterzeugnisnoten im Unterrichtsbereich «erweiterte Grundkompetenzen».

Mediamatikkompetenzen (30 %): Erfahrungsnote: Module der Berufsfachschule (80 %) und überbetriebliche Kurse (20 %).

Beispiel: Praktische Arbeit 4.8, Allgemeinbildung 4.5, Erweiterte Grundkompetenzen 4.5, Mediamatikkompetenzen 4.6 ergeben eine Gesamtnote von 4.7, EFZ bestanden.

Die Bestehensregeln

Das QV ist bestanden, wenn:

  • die Note «Praktische Arbeit» mindestens 4 beträgt
  • die Note «Mediamatikkompetenzen» mindestens 4 beträgt
  • die Gesamtnote mindestens 4 beträgt

Alte Prüfungen und offizielle Serien

Nicht alle Prüfungen werden veröffentlicht. Das stellen die Organisationen der Arbeitswelt deines Berufs zur Verfügung:

Es gibt keine schriftliche Abschlussprüfung: Die IPA-Aufgabe legt dein Lehrbetrieb fest, die Berufskenntnisse zählen über die Modulnoten.

Ohne Lehre: der Weg über Artikel 32

Erwachsene, die den Beruf ausserhalb einer Lehre gelernt haben, können das EFZ mit 5 Jahren Berufserfahrung anstreben (Art. 32 BBV), davon mindestens 3 im Beruf Mediamatiker/in.

Für diesen Beruf sieht die Verordnung für Erwachsene ohne Lehre nicht die Abschlussprüfung vor, sondern ein anderes vom SBFI anerkanntes Qualifikationsverfahren, etwa die Validierung von Bildungsleistungen.

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Offizielle Quellen

Abgerufen am 2026-10-11.

Prüfungsfragen mit Lösung

Grafikdesign und UX — Was ist CMYK?
  • ✓ Das Farbmodell für den Druck
  • Ein Netzwerkprotokoll
  • Ein Videoformat
  • Eine Programmiersprache

CMYK (Cyan, Magenta, Yellow, Key/Schwarz) ist das Farbmodell für den Druck.

Informatik und Netzwerke — Was ist WLAN?
  • Ein Kabelanschluss
  • ✓ Ein drahtloses lokales Netzwerk
  • Ein Druckerprotokoll
  • Ein Betriebssystem

WLAN (Wireless Local Area Network) ermöglicht drahtlose Netzwerkverbindungen.

Digitales Marketing — Was ist ein Newsletter?
  • Eine Social-Media-Plattform
  • Ein Podcast
  • Eine Druckzeitung
  • ✓ Eine regelmässige E-Mail mit Neuigkeiten oder Angeboten

Ein Newsletter ist eine regelmässig versendete E-Mail mit Neuigkeiten, Angeboten oder Informationen.

Multimedia-Produktion — Was ist der Unterschied zwischen MP3 und WAV?
  • ✓ MP3 ist komprimiert, WAV ist verlustfrei
  • WAV ist komprimiert, MP3 ist verlustfrei
  • Beides ist identisch
  • Beide sind nur für Video geeignet

MP3 ist ein komprimiertes (verlustbehaftetes) Format; WAV ist unkomprimiert und verlustfrei.

Projektmanagement — Was ist der Unterschied zwischen einem Lastenheft und einem Pflichtenheft?
  • ✓ Lastenheft = Was (Anforderungen), Pflichtenheft = Wie (Lösung)
  • Beides ist identisch
  • Lastenheft ist für IT, Pflichtenheft für Marketing
  • Lastenheft = Lösung, Pflichtenheft = Anforderungen

Das Lastenheft beschreibt die Anforderungen des Auftraggebers (Was?); das Pflichtenheft die Lösung des Auftragnehmers (Wie?).

Häufige Fragen

Wann findet das QV Mediamatiker/in statt?

Die Qualifikationsbereiche werden gegen Ende der Lehre geprüft. Datum und Ort stehen im Aufgebot deines Kantons.

Welche Noten brauche ich, um das QV Mediamatiker/in zu bestehen?

Bestanden hast du, wenn die Note «Praktische Arbeit» mindestens 4 beträgt und die Note «Mediamatikkompetenzen» mindestens 4 beträgt und die Gesamtnote mindestens 4 beträgt.

Wie viel zählen die Schulnoten?

Die Erfahrungsnote zählt 40 % der Gesamtnote. Erweiterte Grundkompetenzen (10 %): Erfahrungsnote: Mittel der 8 Semesterzeugnisnoten im Unterrichtsbereich «erweiterte Grundkompetenzen». Mediamatikkompetenzen (30 %): Erfahrungsnote: Module der Berufsfachschule (80 %) und überbetriebliche Kurse (20 %).

Was passiert, wenn ich nicht bestehe?

Du kannst das Qualifikationsverfahren höchstens zweimal wiederholen (Art. 33 BBV). Bestandene Teile musst du nicht wiederholen, ausser die Bildungsverordnung deines Berufs ist strenger. Ein Qualifikationsbereich, der wiederholt werden muss, wird vollständig wiederholt.

Wo finde ich alte QV-Prüfungen Mediamatiker/in?

ICT-Berufsbildung: Qualifikationsverfahren (IPA, Ausführungsbestimmungen). Es gibt keine schriftliche Abschlussprüfung: Die IPA-Aufgabe legt dein Lehrbetrieb fest, die Berufskenntnisse zählen über die Modulnoten.