Probeprüfungen zu den acht Bereichen der Prüfung: Beschaffung, Lager, Transport, Produktion und Entsorgung, Prozesse und Qualität, ICT und Daten, Recht und Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Führung.
Quelle : Prüfungsorgan — geprüft am 2026-10-12. Termine ohne Gewähr.
Sie bestimmt die Bestellmenge, bei der die Summe aus Bestellkosten und Lagerhaltungskosten am tiefsten ist. Sie setzt einen gleichmässigen Bedarf und bekannte Kosten voraus.
Bei der Stichtagsinventur wird der ganze Bestand an einem bestimmten Datum gezählt, oft mit Betriebsunterbruch. Die permanente Inventur zählt laufend Teilbereiche, was die Arbeitslast glättet und Differenzen früher aufdeckt.
Bei FCA liefert der Verkäufer die Ware an den vom Käufer benannten Frachtführer am vereinbarten Ort. Die Gefahr geht in diesem Moment über; der Käufer organisiert und bezahlt den Haupttransport.
Der PDCA-Zyklus verbindet Planen, Umsetzen, Überprüfen und Anpassen. Er strukturiert die kontinuierliche Verbesserung in kurzen Schleifen statt in einzelnen Projekten.
Mit der Zollanmeldung werden Ware, Ursprung, Wert und Zolltarifnummer angemeldet. Sie bestimmt die Zölle, die Einfuhrsteuer (MWST) und allfällige Einschränkungen.
Der durchschnittliche Bestand eines Loses beträgt etwa die Hälfte der Losgrösse. Kleinere Lose senken diesen Bestand, bedingen aber mehr Rüstvorgänge; SMED verkürzt die Rüstzeiten, damit kleine Lose ohne Kapazitätsverlust wirtschaftlich bleiben.
Die GTIN (früher EAN) identifiziert einen Handelsartikel weltweit eindeutig. Preis, Bestand und Lagerplatz sind Daten, die in den Systemen mit der GTIN verknüpft sind, nicht Teil der Nummer.
Deckungsbeitrag pro Lieferung = 25 − 13 = 12 Franken. Gewinnschwelle = Fixkosten / Deckungsbeitrag = 60'000 / 12 = 5'000 Lieferungen. Darüber bringt jede Lieferung 12 Franken Gewinn.
Der Sicherheitsbestand deckt Schwankungen von Bedarf und Lieferzeiten ab. Er wird nach der beobachteten Streuung und dem angestrebten Servicegrad bemessen, nicht nach einer festen Regel.
FEFO bedeutet «first expired, first out». Es gilt für datierte Produkte: Zuerst werden die Chargen mit dem nächsten Verfalldatum ausgelagert, unabhängig vom Eingangsdatum.
Der Fachausweis ist ein eidgenössischer Abschluss der höheren Berufsbildung; die Prüfung dazu heisst Berufsprüfung. Sie wird von der Prüfungsträgerschaft organisiert, meist von den Berufs- und Branchenverbänden, und besteht in der Regel aus schriftlichen und mündlichen Prüfungsteilen, oft mit Fallstudien aus der Praxis. Welche Teile es genau gibt, wie lange sie dauern, welche Zulassungsbedingungen gelten und wann die Prüfung bestanden ist, steht in der Prüfungsordnung und der Wegleitung der Prüfungsträgerschaft.
Die Prüfung deckt diese Fachgebiete ab: Beschaffung und Einkauf, Lagerbewirtschaftung und Lagerhaltung, Transport und Distribution, Prozesse, Qualität und kontinuierliche Verbesserung, Recht, Zoll und Sicherheit, Produktions- und Entsorgungslogistik, ICT, Datenmanagement und Projekte, Wirtschaftlichkeit und Mitarbeiterführung. Auf Prepwise übst du jedes davon einzeln und siehst dein Ergebnis pro Fach. Verbindlich ist das Prüfungsprogramm in der Wegleitung der Prüfungsträgerschaft.
Das hängt von deiner Berufserfahrung und deinem Vorwissen ab. Die meisten bereiten sich berufsbegleitend vor, oft mit einem Vorbereitungskurs, der je nach Anbieter einige Monate bis rund zwei Jahre dauert. Plane für die Repetition vor der Prüfung mindestens zwei bis drei Monate ein: zuerst die Fächer mit Lücken aufarbeiten, dann regelmässig Probeprüfungen unter Zeitdruck lösen.
Die Prüfungsgebühr legt die Prüfungsträgerschaft fest; den aktuellen Betrag findest du in der Ausschreibung der Prüfung. Für einen vorbereitenden Kurs gibt es Bundesbeiträge: Das SBFI erstattet dir 50 % der anrechenbaren Kursgebühren (bis zu einer Obergrenze) zurück, sobald du die eidgenössische Prüfung absolviert hast, unabhängig davon, ob du sie bestehst. Voraussetzung ist unter anderem, dass der Kurs auf der Meldeliste des SBFI steht und du die Kurskosten selbst bezahlt hast. Den Antrag stellst du nach der Prüfung online beim SBFI.
Nein. Die Fragen auf Prepwise sind Übungsfragen, die auf Basis des Prüfungsprogramms erstellt wurden. Es sind keine offiziellen Prüfungsfragen, und sie stammen nicht von der Prüfungsträgerschaft. Prepwise ist eine unabhängige Plattform und nicht mit den Prüfungsorganen verbunden.
Ja. Mit dem Quiz des Tages löst du während 7 Tagen jeden Tag 10 Fragen gratis, das erste Quiz sogar ohne Konto. Am Ende siehst du deinen Score und das Fach, das du festigen solltest. Alle Probeprüfungen mit erklärter Korrektur gibt es mit Premium.
Auf Prüfungsteil 1 «Grundlagenwissen zu Logistikprozessen»: 60 Minuten offene und geschlossene Fragen (Single Choice, Multiple Choice, Zuordnungs- und Reihenfolgefragen) zu den acht Bereichen A bis H. Die übrigen Teile sind Fallarbeiten und mündliche Prüfungen, aber sie beruhen auf demselben Wissen: Berechnungen, Methoden und Regeln musst du beherrschen, bevor du sie auf einen Fall anwendest.
Ja. Zugelassen wird, wer ein EFZ oder einen anderen Abschluss auf Sekundarstufe II und 3 Jahre Berufspraxis in einem Logistikbereich hat, ein EBA und 5 Jahre Praxis, 8 Jahre Berufserfahrung in einem Logistikbereich oder einen eidgenössischen Fachausweis in einem dieser Bereiche.