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- Probeprüfungen: Fachmann/-frau Finanz- und Rechnungswesen (Fachausweis)
- Die Prüfung: Daten, Teile und Bedingungen
Offizielle Quellen
Abgerufen am 2026-10-12.
Das dreistufige Schweizer Steuersystem: Gewinn- und Kapitalsteuer, Einkommens- und Vermögenssteuer, Mehrwertsteuer, Verrechnungssteuer, Stempelabgaben und Steuerplanung.
Abgerufen am 2026-10-12.
Der Satz der direkten Bundessteuer (dBSt) auf dem Reingewinn juristischer Personen beträgt 8,5 %. Die Kantone und Gemeinden erheben zusätzlich eigene Gewinnsteuern.
Die interkantonale Steuerausscheidung erfolgt nach den Regeln des StHG und der Rechtsprechung des Bundesgerichts. Der Gewinn wird anhand objektiver Faktoren (Liegenschaften, Lohnsumme, Umsatz) auf die betroffenen Kantone aufgeteilt, um die interkantonale Doppelbesteuerung zu vermeiden.
Die Steuerperiode entspricht dem Geschäftsjahr der Gesellschaft. Die Besteuerung erfolgt nach dem Prinzip der einjährigen Postnumerandobesteuerung: Der Gewinn jedes Geschäftsjahres wird für die entsprechende Steuerperiode besteuert.
Die Kapitalsteuer wird von Kantonen und Gemeinden erhoben. Ihre Bemessungsgrundlage bildet das steuerbare Eigenkapital der Gesellschaft, bestehend aus dem Aktienkapital (bzw. Stammkapital), den offenen Reserven und den versteuerten stillen Reserven.
Die Kapitalsteuer ist eine ausschliesslich kantonale und kommunale Steuer. Der Bund erhebt keine Kapitalsteuer auf juristischen Personen.
Das steuerbare Eigenkapital umfasst das einbezahlte Aktienkapital, die allgemeinen und besonderen Reserven, den Gewinnvortrag und die versteuerten stillen Reserven. Negatives Eigenkapital (Überschuldung) ergibt ein steuerbares Kapital von null.
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